Billard

Freizeitspaß für jedermann – Billard. Wir haben die richtigen Billardtische für Ihr Billard Spiel!

Zu „Stoßzeiten“ geht es hier ganz schön turbulent zu. Wenn sich spät abends zahlreiche Menschen gemeinsam um einen Tisch versammeln, veranschaulicht dieses Bild wieder einmal selbstredend die Faszination und Beliebtheit des Billardsports.

Billard – So gibt man sich beim Billard die Kugel

Im Billardcafe, geschweige denn in der Kneipe herrscht gelöste Stimmung. Auf der einen Seite reibt sich der Betreiber die Hände. Er freut sich über die stetige Auslastung seines Ladens und die damit verbundenen wirtschaftlichen Vorteile. Auf der anderen Seite genießen die Spieler den Billardsport als kulturelles Freizeitvergnügen. Möglichkeiten Billard zu spielen, gibt es ja genug. Die drei gängigsten sind…

1.
Die 8-Ball Variante: Hier kommen insgesamt 15 Objektkugeln (darunter auch die Schwarze 8) und die Weiße Anstoß/Spielkugel zum Einsatz. Auf dem Billardtisch befinden sich 7 vollfarbige (Volle) durchnummerierte sowie 7 weiße Kugeln mit farbigen Streifen (Halbe). Ziel des Spiels ist es mit möglichst wenig Aufnahmen alle seiner Farbgruppe zugehörigen Kugeln zu versenken. Am Schluss muss die Schwarze 8 versenkt werden. Wir die Schwarze versehentlich zuvor versenkt, gilt das Spiel als für den betroffenen Spieler als verloren.

2.
Die 9-Ball Variante: Bei der 9 Ball Variante müssen die ersten 9 durchnummerierten Objektkugeln (8 Volle und 1 Halbe) so schnell wie möglich gelocht werden. Es dürfen nur die immer die Kugeln mit den niedrigsten Werten zuerst gelocht werden. Der Schwarzen Kugel kommt dabei keine Bedeutung zu. Denn am Ende gewinnt der, der die 9 korrekt einlocht. Das Spiel wird häufig als Wettkampfsport ausgetragen.

3.
14/1 endlos: Nebensächlich sind Farben bzw. die gefürchtete schwarze Acht auch bei der 14/1 endlos Variante. Einzig und allein Punkte sammeln, lautet bei 14/1 endlos das Motto. Für jede der 15 versenkten Objektkugeln gibt es einen Punkt. Wer als erster eine bestimmte Punktzahl- beispielsweise 100- erreicht, gewinnt das Spiel. Geschickte Spieler können das Spielziel in einem Durchlauf also erreichen. Allerdings gibt es bei Fouls Punktabzug, die bis zu einer negativen Punktzahl führen können. Wenn nur noch eine Kugel auf dem Tisch liegt und die benötigte Punktzahl noch in weiter ferne liegt, dürfen die anderen Kugeln auch wieder aus den Taschen hervorgeholt werden

Billard:
Unsportliches Verhalten und Fouls an den Billardtischen

An dieser Stelle dürfen wir es Ihnen verraten. So ein Billardabend zieht sich oft ganz schön in die Länge. Es ist nicht nur die Geselligkeit (Spiel in Teams als auch einzelnen gegeneinander möglich), sondern oft auch die Diskussionen um die Regelauslegungen, die spannende Auseinandersetzungen heraufbeschwören. Dabei existieren ganz klare Regeln. Wir stellen Ihnen einmal anhand der Fouls die Billard Regeln im Überblick vor. Dabei beschränken wir uns ausschließlich auf die am weitesten verbreitete klassische Spielmethode (8 Ball).

FOULS beim Billard spielen sind…

  • wenn der Spieler nicht mit beiden Beinen auf dem Boden steht (sich auf den Billardtisch setzen ist demnach nicht erlaubt)
  • wenn die weiße Kugel in eine beliebige Tasche fällt
  • wenn eine Kugel vom Tisch springt
  • wenn die weiße Kugel falsch positioniert wird
  • wenn die Kugeln berührt oder bewegt werden
  • die Schwarze vom aktiven Spieler zuerst angespielt wird (vor Aufeinandertreffen mit einer anderen Kugel)
  • zuerst die gegnerische Kugeln angespielt bzw. getroffen wird => Die Zuteilung der Farbgruppe ermittelt man über den Anstoß. Bei keiner versenkten Kugel gilt dies als Foul. Bei zwei verschiedenfarbig versenkten Kugeln hat man freie Farbwahl.

Jedes Foulspiel wird natürlich bestraft. In der Regel darf der Gegner die weiße Kugel beim nächsten Stoß frei positionieren. Wenn beim Anstoß keine Kugel versenkt wird und nicht mindestens 4 Kugeln eine oder mehrere Banden anlaufen, hat der Spieler sogar das Recht noch einmal neu aufzubauen. In der Praxis kommt das aber kaum vor.

Billard spielen – Nichts, ohne das passende Equipment

Damit es überhaupt zu spannenden Begegnungen kommen kann, darf die passende Ausrüstung nicht fehlen:

  • ein Poolbillardtisch (nach internationalem Standard 9 Fuß groß, sprich ca. 2,54m x 1,27m)
  • 15 farbige Objektkugeln, incl. einer weißen Kugeln
  • ein Dreieck (Rhombus) zum Aufbau der Objektkugeln
  • Der Queue (Spielstock mit einer gewöhnlichen Länge von 1,40 bis 1,50m)
  • Queuekreide zur besseren Haftung/zum Auftragen auf die Pomeranze

 

Billard spielen bis ans Ende aller Tage

Letztendlich gehen alle noch so heißen Duelle irgendwann einmal zu Ende. Im Morgengrauen fragen sich die stille Betrachter der Helden dann manchmal, wie dieses Spiel gestandene Mannsbilder solange an einen Tisch fesseln konnte. Denn die billardfernen Schichten bzw. Außenstehenden haben keine Ahnung, dass das Spiel bereits in ähnlicher Form seit knapp 4000 Jahren existiert. Aufzeichnungen belegen, dass es im alten Ägypten bereits für viel Freude gesorgt hatte.

Populär wurde es wieder Anfang des Mittelalters. Obwohl Ballspiele allgemein ab dem 12/13 Jahrhundert im Vergleich zu heute rudimentäre Züge aufwiesen (Beschränkung auf Hin und Herspielen; mit einem Schläger den Ball vorantreiben), behielten es sich überwiegend Königshäuser vor dem Sport nachzugehen.

Entsprechend unterschiedlich fallen auch die Erklärungen für die Namensherkunft aus.
Die einen leiten es vom französischen Wort bille (für Kugel) und dem englischen art (für Kunst) ab. Also die Kunst mit cleveren Spielzügen und Hilfsmitteln (Schläger) Kugeln in ein Loch zu befördern.
Andere sprechen dem englischen Pfandleiher Bill Kew die Geburtsstunde des Billardspiels zu. Er soll mit einem hölzerne Yard (damals ein englisches Messinstrument) in seinem Büro Bälle gezielt hin und hergeschlagen haben.
Aus Bills Yard entstand dann Billard.

Doch wie es auch war. Eins steht fest. Auch in Zukunft wird man sich noch die Kugel geben. Für eine heiße Partie Billard.